Spumante e prosecco, qual è la differenza?
Wenn man an Festtage denkt, kommen einem sofort die prickelnden Bläschen in den Sinn. Ein Toast oder ein guter Wunsch wäre nicht dasselbe ohne etwas Spritzigkeit – besonders in der Weihnachtszeit und an Silvester.
In diesem Zusammenhang ist oft von Spumante und Prosecco die Rede. Diese Begriffe werden häufig als Synonyme verwendet, als seien sie das Gleiche – das sind sie aber nicht.
Lassen Sie uns also etwas Klarheit schaffen: Spumante ist eine Weinkategorie – Weine, die beim Öffnen schäumen, daher auch der Name. Prosecco hingegen ist ein Weintyp, der aus einem bestimmten Anbaugebiet stammt, nämlich aus Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Es handelt sich um einen DOC- (Denominazione di Origine Controllata) oder DOCG-Wein (Denominazione di Origine Controllata e Garantita), wie z. B. beim Sant’Orsola Prosecco Millesimato DOC oder Montello-Colli Asolani Prosecco.
Diese beiden Weine können zwar Gemeinsamkeiten aufweisen (Prosecco kann z. B. ein Spumante sein), aber die Begriffe sind nicht austauschbar. Um die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen Spumante und Prosecco besser zu verstehen, muss man einen Blick auf die Produktionsmethoden werfen.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen alles über Spumante und Prosecco, inklusive des Unterschieds zum Champagner – und sogar, wie man eine angebrochene Flasche Spumante wieder verschließt, ohne dass sie ihre Spritzigkeit verliert.

Was ist Spumante und wie wird er hergestellt?
Spumante ist ein Schaumwein, der beim Öffnen schäumt. Er entsteht durch zwei Gärungen. Die erste Gärung verleiht dem Wein seinen Alkoholgehalt. Danach folgt eine zweite Gärung, die sogenannte Spumantisierung, die für die Kohlensäure sorgt und den Wein in einen Spumante verwandelt.
Diese zweite Gärung erfolgt durch Zugabe von Zucker und ausgewählten Hefen und kann auf zwei verschiedene Arten durchgeführt werden: nach der Martinotti-Charmat-Methode oder der Champenoise-Methode.
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Die Martinotti-Charmat-Methode sieht die Gärung in Edelstahltanks vor. Dieser Prozess dauert zwischen 30 Tagen und 6 Monaten und ergibt leichtere, fruchtigere Spumante, im Vergleich zu jenen, die mit der Champenoise-Methode hergestellt werden. Der Name stammt von Federico Martinotti (dem Erfinder) und Eugène Charmat (der die Methode patentieren ließ).
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Die Champenoise-Methode ist aufwendiger und deutlich langwieriger – sie kann mehrere Jahre dauern. Es ist die klassische Methode zur Herstellung von Champagner und wird auf Italienisch auch Metodo Classico genannt.
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Der Wein gärt in der Flasche in horizontaler Lage für 24 bis 36 Monate.
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Danach erfolgt das Rütteln (Remuage), bei dem die Flasche schräg mit dem Hals nach unten gestellt wird, sodass sich der Hefesatz im Flaschenhals sammelt.
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Anschließend wird der Flaschenhals eingefroren und die Flasche entkorkt (Degorgieren), sodass der Hefesatz durch den Druck ausgestoßen wird.
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In der letzten Phase wird der Wein mit einer Mischung aus Wein und Zucker (Dosage) aufgefüllt und wieder verschlossen.
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Die lange Reifezeit erklärt den hohen Preis von Champagner.
Was ist Prosecco?
Prosecco ist ein Weintyp, so wie z. B. Primitivo, Falanghinaoder Negroamaro. Es handelt sich um einen DOC- oder DOCG-Wein, der ausschließlich in bestimmten Regionen Italiens hergestellt wird – vor allem in Venetien und Friaul-Julisch Venetien.
Prosecco gibt es in drei Varianten:
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Spumante (voller Schaumwein)
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Frizzante (leicht perlend)
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Tranquillo (still, ohne Kohlensäure)
Prosecco Spumante wird immer nach der Martinotti-Charmat-Methode hergestellt.
Was ist Champagner?
Champagner ist ein Spumante, der ausschließlich in der gleichnamigen Region Champagne im Nordosten Frankreichs produziert wird. Er ist also ein DOC-Wein – auf Französisch AOC (Appellation d’Origine Contrôlée).
Gemeinsamkeiten im Geschmack
Spumante und Prosecco haben Gemeinsamkeiten bei den Süßegraden. Vielleicht ist Ihnen auf Etiketten schon einmal etwas wie brut, extra brut, dry oder demi-sec aufgefallen. Diese Begriffe geben den Restzuckergehalt des Weines an. Es gibt sieben offizielle Süßestufen:
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Brut Nature: weniger als 3 g Zucker/Liter
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Extra Brut: 3–6 g/L
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Brut: 7–12 g/L
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Extra Dry: 13–20 g/L
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Dry oder Secco: 18–35 g/L
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Demi-Sec oder Abboccato: 33–50 g/L
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Doux oder Dolce: mehr als 50 g/L
Die Rebsorten
Ein weiterer Unterschied liegt in den Rebsorten.
Spumante kann aus Pinot, Chardonnay, Verdicchio, Riesling und anderen Trauben hergestellt werden.
Prosecco hingegen wird ausschließlich aus der Glera-Traube gewonnen.
Wie bewahrt man Spumante richtig auf?
Die Spritzigkeit – die Schaumigkeit – ist das entscheidende Merkmal von Spumante. Aber wie kann man sie auch nach dem Öffnen noch einige Tage erhalten?
Am besten verwendet man einen hermetischen Verschluss, der auf den Flaschenhals geklemmt wird und dem Druck der Kohlensäure standhält.
Falls Sie keinen zur Hand haben, gibt es einen Hausmittel-Trick: Spannen Sie Frischhaltefolie über die Flaschenöffnung, ziehen Sie sie gut straff und fixieren Sie sie mit einem Gummiband.