In der Geschichte der italienischen Patisserie gibt es nur wenige Namen, die so sehr für Tradition, Handwerkskunst und Authentizität stehen wie Tre Marie. Die Legende beginnt im mittelalterlichen Mailand des Jahres 1150, als eine Gruppe ehemaliger Kreuzritter eine religiöse Bruderschaft gründete, die sich der Backkunst und der Wohltätigkeit widmete. So entstand die Bruderschaft der Vier Marien, die einen Ofen betrieb, in dem Brot an Bedürftige im Austausch gegen spezielle Kupfermünzen verteilt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Figur der Heiligen Jungfrau von den drei anderen Marien getrennt, und so entstand der Name, den heute jeder kennt. Diese mythische Vergangenheit verbindet sich mit einer konkreten unternehmerischen Entwicklung, die ihren Wendepunkt zwischen 1896 und 1898 fand, als aus einer Bäckerei eine elegante Konditorei in der Corso Vittorio Emanuele wurde, im Herzen eines Mailands im Stil der Belle Époque. Seitdem hat die Marke eine starke Identität aufgebaut, die das Beste der Mailänder Tradition aufgreift und sie auf nationaler Ebene projiziert.
In den sechziger Jahren, dank einer wegweisenden Strategie, die aus handgeschriebenen Briefen an die besten Konditoreien Italiens bestand, überschritt die Marke die lokalen Grenzen und begann mit einer organisierten industriellen Produktion, wobei Qualität und Werte erhalten blieben. Die wahre Revolution kam in den siebziger Jahren mit dem ersten tiefgekühlten Croissant – ein epochaler Wandel, der das Frühstück in italienischen Bars für immer veränderte. Seitdem sind die Cornetti ein fester Bestandteil des Außer-Haus-Frühstücks geworden, ein Symbol für ein Savoir-faire, das Technologie und handwerkliche Meisterschaft vereint.
Unter den Produkten, die Tre Marie berühmt gemacht haben, nehmen Festtagsleckereien einen besonderen Platz ein: der Panettone und der Pandoro verkörpern die Essenz des Festes und repräsentieren ihn;Herzenslust des italienischen Weihnachtsfestes. Als Symbol für Geselligkeit und authentische Verbundenheit erzählen diese Desserts eine Geschichte aus Sorgfalt, ausgewählten Zutaten und Respekt vor der Tradition. In jedem Stück steckt die Freude am Teilen und der Zauber der Festtafeln, an denen jedes Jahr ein Ritual durchführt, das Generationen und Erinnerungen vereint.
Im Frühling bereichern die Colomba die festlichen Tafeln – ein Gebäck mit den typischen Eigenschaften traditioneller Festtagskonditorei, hergestellt mit ausgewählten Zutaten und langsamen Verarbeitungsschritten. Ergänzt wird das Sortiment durch eine kontinuierliche Produktlinie, darunter die Kekse wie die Ancora Uno und die feinen Waffeln, zart und geschmackvoll – ideal für eine Zwischenmahlzeit oder eine genussvolle Kaffeepause. Für Liebhaber weicher und moderner Geschmacksrichtungen bietet die Linie i Morbidi Kekse und feine Backwaren mit weicher Textur – perfekt, um sie an ruhigen Nachmittagen mit einem Tee zu genießen.